ZEITLOS 6er Tasting Box ROT

99,00

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Beschreibung

Das Geisterhaus – Isabel Allende

Eine klassische Schönheit. Ein Buch zeitlos wie dieses Weinpaket, welches man immer zur Hand nehmen kann, niemals vergänglich ist. Und immer im Herzen mit uns wandert. Und wunderbare Liebesgeschichte und Familiendrama. Schmerz, Verlust, Gier, Missgunst und Hass werden hier personifiziert, aber auch die Liebe, welche über all das siegt und immer ein fester und großer Bestandteil dieser Geschichte ist. Eine große Liebesgeschichte und Familiensaga während des Bürgeraufstands ins Chile und über die wahren Werte und den Zusammenhalt, in guten wie in bösen Zeiten.

 

Mit dem Kauf dieser Box gehen übrigens 10% des Kaufpreises direkt an die Wohltäter und Initatioren von Tulus Lotrek, welche mit ihrem Projekt die Helden im Alltag unterstützen und für Menschen in Funktionsberufen kochen: https://www.betterplace.me/kochen-fuer-helden

Außerdem verschicken wir aktuell dieses Corona rundum Sorglos Paket für einen größeren Trinkgenuss versandkostenfrei (normal 10€ inkl. MwSt).

 

* Portugieser Seligmacher 2017, Katrin Wind, Arzheim in der Pfalz, Deutschland

Katrin Wind hat mit knapp 18 Jahren das Weingut von ihren Eltern übernommen. Der elterliche Betrieb war damals überwiegend auf Fassware ausgerichtet, welche an Genossenschaften verkauft wurde. Katrins Ziel war ein anderes, einen namhaften Betrieb zu errichten und die Weingärten auf wenig Ertrag und hohe Qualität auszurichten. Viele Reben mussten weichen und ihr Umdenken führte dazu, dass ihre Weine mittlerweile hohe Bekanntheit erlangen. Der Feinschmecker nominierte sie 2018 als Newcomerin des Jahres. Mit 19 Jahren baute sie übrigens ihren ersten Wein aus! Sie bewirtschaftet aktuell eine Fläche von 5ha.

Dieser Wein mit dem schönen Namen Seligmacher ist ein reiner Portugieser. Einer der animalischen Art, wild in der Nase, fast ein bisschen nach Moschus, Leder und Zedernholz. Am Gaumen ist er sehr frisch und rotbeerig. Auch gekühlt ein feiner erfrischender Genuss für den Sommer. Fast ein bisschen wie schwarze Johannisbeerschorle, nur natürlich keineswegs süß, sondern mit einer vibrierenden Säure!

Die Reben zeigen bereits ein Alter von 31 Jahre auf. Die Vergärung erfolgte im Stahltank, der Ausbau für 16 Monate in neuen und gebrauchten Barriquefässern. Katrin nutzt übrigens Barriquefässer mit einem minimalen Toasting, sodass das Aroma des Weines nicht vom Holz übertönt wird.

* Spätburgunder 2017, Peth Wetz, Rheinhessen, Deutschland

Beim Besuch des Weingutes Peth Wetz kommt man um den Anblick der akribisch aufgereihten kleinen Holzfässer – übrigens über 400 an der Zahl – gar nicht rum. Auch dieser Tropfen ist im Holzfass ausgebaut um genau zu sein in Barriques aus Zweit- und Drittbelegung, was bedeutet, dass der Eigenschmack des Fasses (vom Toasting) nicht mehr so prägnant ist.

Spätburgunder müssen nicht immer zart hell bzw. ziegelrot sein, sie können auch wie dieser Tropfen, tiefdunkel sein, wenn man etwas mehr Gehalt im Spätburgunder sucht. Die Aromatik erinnert ein bisschen einen Spaziergang durch den Wald im Herbst: nasses Laub, Moos und feuchte Erde. Am Gaumen ergreift sie eine atemberaubend weiche überreife Zwetschke mit Veilchen und Roter Beete. Sehr spannend, rund und angenehm zu konsumieren.

Der Weinstil von Christian Peth ist markant und selbstbewusst. Er hat keine Angst vor kraftvollen , gerbstoffbetonten und konzentrierten Charakterweinen, wie er sie während seiner Zeit in Chile, Australien und den USA kennen gelernt hat. Seine Frau Maja kam ebenfalls viel um die Welt mit Aufenthalten in der Türkei, Florida und Luxembourg. Die vielen Stationen prägten beide und finden sich in und auf den Weinen wieder. Beim genaueren Betrachten sehen sie auf dem Etikett immer Stempel mit unterschiedlichen Herkunftsbezeichnungen (Türkisch, Englisch, Deutsch…).

* Cabernet Sauvignon Steinthal 2017,  Johannes Zillinger, Weinviertel, Österreich

Das Weingut Johannes Zillinger stellte im Jahr 1984 auf eine biologische Bewirtschaftung um und leistete somit Pionierarbeit auf diesem Gebiet. Was, werden Sie sich fragen, führte denn in dieser damaligen Zeit zum Umdenken. Die Familie Zillinger ging früher auch einer Landwirtschaft mit Viehzucht nach. Nachdem die Schweine schwer erkrankten, versuchte man diverse medizinische Mittel anzuwenden, die hoffentlich Linderung und Heilung schafften. Leider half nichts gegen die Krankheit bis Johannes Vater eine Idee für einen letzten Versuch kam. Es handelte sich um ein altes pflanzliches Hausrezept, welches den Schweinen verabreicht wurde. Und siehe da, die Tiere wurden plötzlich wieder gesund. Daraus resultierte das Umdenken und die Ausrichtung des Betriebes auf biologische Bewirtschaftung im Jahr 1984. Seit 2012 ist das Weingut Johannes Zillinger Demeter zertifiziert und arbeitet somit biodynamisch.

Der Großlage Steinthal ist die älteste urkundlich erwähnte Lage des Ortes Velm-Götzendorf. Neben dem Sankt Laurent, wächst dort auch die 30 Jahre alte Rebanlage von Cabernet Sauvignon auf Löss über Kalksandstein. Die Reflexion Linie ist die Widerspiegelung des besonderen Terroirs im Wein.

Der Ausbau erfolgt in 1000 lt Tonamphoren. 7 Monate hat der Cabernet Zeit ein Maximum an Aromen und Struktur aus den Beeren zu laugen. Der weitere Ausbau erfolgt in gebrauchten 500-700 lt Fässern aus Akazie und Eiche.

* Pinot Noir 2016, Ebner Ebenauer, Weinviertel, Österreich

Sie lieben Burgund? Und mögen außerdem nicht die grünen Töne im Pinot Noir, die ihn etwas jung und bitter erscheinen lassen? Wir versprechen Ihnen, dass Sie diesen Pinot Noir aus dem Hause Ebner Ebenauer vergöttern werden. Am Gaumen schmiegt er sich wundervoll seidig mit purer Eleganz und Finesse an. Schön reif, keineswegs grün, einfach unglaublich gut trinkig.

Dieser Pinot Noir wächst auf kalkigem Lössboden der Lage Hundsberg. Der nährstoffarme von Muschelkalk durchzogene Boden fördert Eleganz, die durch eine kühle Struktur besonders zur Geltung kommt.

Der biologische Säureabbau und die anschließende Lagerung erfolgten in 70 % neuen und 30 % gebrauchten Doppelbarriques.

* Hochäcker Blaufränkisch 2017, Weninger, Mittelburgenland, Österreich


Franz Weninger zählt zu den Pionieren in der Biodynamie, die wie er sagt, die Homäopathie und somit Alternativmedizin für Pflanzen ist. Als er 1999 von seinem Praktikum in Kalifornien zurück ins Burgenland kam, war er zwar begeistert vom großen Denken der Amerikaner, aber enttäuscht von den Kopien mit Bordeaux und der Toskana. Als der junge Franz dann seinen Vater im Keller mit einem französischen Önologen sichtete, der ihm erklärte, welche Hefen, Fässer und Reben er zu verwenden hatte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Die Kopie – das, was er an Amerika nicht mochte – machte sein Vater zuhause, so wie alle anderen Winzer im Burgenland!Dies war der Beginn eines Umdenkens, welches dazu führte, dass im Weingut Weninger ab der Nullerjahre mit dem Jahr 2000 alle Weine spontan und ohne Zusätze vergoren wurden.

Diverse Erkrankungen der Reben führten dazu, dass sie 2002 auf Hummuswirtschaft umstiegen und 80% der Probleme verschwanden.

2004 erfolgte die Biozertifizierung und direkt im Anschluss der Weg in die Biodynamie als einzig sinnvolle Lösung für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit der Natur ohne die Böden auszuschlachten.

Franz lebt die Bioynamie. Er probiert immer wieder neue Präparate aus und empfindet die Reben fast wie einen Menschen, den er zuhört und betrachtet die Reben als Gesamtkonzept und achtet somit nicht nur auf punktuelle Beschwerden, sondern versucht die Ursache zu finden. Wie es auch die Alternativmedizin zur Schuldmedizin sieht. So könnte man die Biodynamie auf die Pflanzen übertragen.

Ein Rebenflüsterer sozusagen.

All das war auch der Beginn einer Identitätsfindung. Die internationalen Rebsorten findet man in Österreich zur Genüge. Denn die eigenen autochthonen Reben wie Blaufränkisch, Grüner Veltliner, Welschriesling usw. fanden keine Anerkennung und Wertschätzung. Man wollte so großen Wein machen wie die Franzosen und brachte somit mit den Rebsorten ein Stück Frankreich nach Österreich. Franz sah immer schon das Potential an Blaufränkisch und den Böden. Von den Böden kosten, ist sein Leitspruch für seine Weine. So mussten ab 2010 immer mehr Reben (Grüner Veltliner, Gemischter Satz, Pinot Noir) weichen und Platz für seine Idee von Blaufränkisch auf unterschiedlichen Böden machen. Ein sehr radikaler Schnitt, der sich ausgezahlt hat und der richtige Weg für die heimischen Rebsorten war auf die man nicht nur stolz sein kann, sondern sie sind das was uns einzigartig und besonders machen und diese Weingebiete auszeichnet.

So ein Schritt erfordert nicht nur viel Mut, sondern man muss schon auch ein bisschen verrückt sein. Was beides Franz zugute kam.

Der Blaufränkisch auf der Lage Hochäcker wurzelt auf Lehm, was dem Wein einen eigenen Charakter gibt. Die Reben müssen sich bei einem Lehmboden nicht so viel anstrengen um an Wasser und Nährstoffe zu gelangen. Der Stress bei einem Schieferboden ist da schon größer.

Man kann hier auch den direkten Vergleich mit einem Menschen machen. Somit ist der Blaufränkisch vom Schiefer immer etwas nervöser und hat eine straffere Säure. Beim Lehmboden hingegen, darf man sich gern ein etwas ruhigers gemütlicheres und korpulenteres Persönchen vorstellen. Genauso ist dieser Blaufränkisch der Riede Hochäcker. Würzig, rotbeerig und klassisch Blaufränkisch!

Sie trinken hier übrigens alte Reben, der Weingarten ist 36 Jahre alt. Der Ausbau findet 16 Monate im gebrauchten Doppelbarrique statt.

* Selenita Nit 2013, Dit Cellar, Montsant, Katalonien

Sie fragen sich vielleicht wie denn bei bisweilen überwiegend österreichischen und osteuropäischen Weinen dieser Wein hier ins Spiel kommt und somit aus der Reihe tanzt? Nun die Bekanntschaft mit dem Winzer Dani Sanchez machte Fräulein Brösel über einen befreundeten Weinhändler in Berlin. Dani besucht die deutsche Hauptstadt und seine hier ansässigen Freunde in regelmäßigen Abständen. So entstand auch eine Freundschaft mit Fräulein Brösel und Dani und die Liebe zu seinen Weinen, sodass wir uns entschieden haben einen Wein, der uns am meisten über viele Jahre nachhaltig beeindruckt hat, in unser Sortiment aufzunehmen. Mit dem Seleni Tanit wie er früher hieß, arbeiten wir schon seit über drei Jahren, gestartet mit dem Jahrgang 2010. Das Montsant in Katalonien ist übrigens die zweitälteste Weinbauregion in Katalonien. Die älteste Weinbauregion ist das Priorat, mit den ältesten Schieferböden in der Region.

Auch das Montsant liegt auf Schieferböden und somit auch der hier vorgestellte Wein. Tanit ist übrigens die punische Göttin der Fruchtbarkeit. Dieser Begriff soll darauf hindeuten, dass das Montsant mit fruchtbarer Erde beschenkt wurde. An Rebsorten finden Sie überwiegend Grenache von über 76 Jahre alten Rebstöcken wie auch Carignan (welcher sich in Katalonien übrigens Samsó nennt). Der Ausbau erfolgte 15 Monate in gebrauchten französischen Barriques. Außerdem erfuhr der Wein noch 2-3 Jahre Flaschenreife im Weinkeller bevor er auf Reisen und somit in den Verkauf ging.

Füllmenge pro Flasche 0,75l
Grundpreis 1L 22€

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