ZEITLOS 6er Tasting Box GEMISCHT

99,00

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Beschreibung

Das Geisterhaus – Isabel Allende

Eine klassische Schönheit. Ein Buch zeitlos wie dieses Weinpaket, welches man immer zur Hand nehmen kann, niemals vergänglich ist. Und immer im Herzen mit uns wandert. Und wunderbare Liebesgeschichte und Familiendrama. Schmerz, Verlust, Gier, Missgunst und Hass werden hier personifiziert, aber auch die Liebe, welche über all das siegt und immer ein fester und großer Bestandteil dieser Geschichte ist. Eine große Liebesgeschichte und Familiensaga während des Bürgeraufstands ins Chile und über die wahren Werte und den Zusammenhalt, in guten wie in bösen Zeiten.

 

Mit dem Kauf dieser Box gehen übrigens 10% des Kaufpreises direkt an die Wohltäter und Initatioren von Tulus Lotrek, welche mit ihrem Projekt die Helden im Alltag unterstützen und für Menschen in Funktionsberufen kochen: https://www.betterplace.me/kochen-fuer-helden

Außerdem verschicken wir aktuell dieses Corona rundum Sorglos Paket für einen größeren Trinkgenuss versandkostenfrei (normal 10€ inkl. MwSt).

 

* NACKTER Riesling 2018, Katrin Wind, Arzheim in der Pfalz, Deutschland

Katrin Wind hat mit knapp 18 Jahren das Weingut von ihren Eltern übernommen. Der elterliche Betrieb war damals überwiegend auf Fassware ausgerichtet, welche an Genossenschaften verkauft wurde. Katrins Ziel war ein anderes, einen namhaften Betrieb zu errichten und auf wenig Ertrag und hohe Qualität auszurichten. Viele Reben mussten weichen und ihr Umdenken führte dazu, dass ihre Weine mittlerweile hohe Bekanntheit erlangen. Der Feinschmecker nominierte sie 2018 als Newcomerin des Jahres. Mit 19 Jahren baute sie übrigens ihren ersten Wein aus! Sie bewirtschaftet aktuell eine Fläche von 5ha.
Katrins Weine sind keine Schmeichler, sie haben Ecken und Kanten und immer viel zum Grübeln, was sie äußerst spannend und so hoch interessant macht. Es sind Weine mit Kraft dahinter, die einen mit voller Spannung und Abenteuerlust eintauchen lassen. Also Weine für Menschen mit Entdeckersinn, die viel Aufregung vertragen können.

Nicht nur der Inhalt der Flasche bleibt hier nachhaltig in Erinnerung. Schauen Sie doch mal genau auf das Etikett. Es ist nicht nur stilvoll geschwungen wie ein verwachsener Weingarten. Beim genauen Betrachten finden Sie auch das Bildnis einer männlichen Kehrseite. Dieser Anblick wurde bildlich auf dem Wappen von Arzheim verewigt, da dieser Maskulinum der Obrigkeit seinen nackten Allerwertesten zeigte um damit seine Meinung zum Staat preiszugeben.

Die Reben dieses Rieslings wurzeln auf Löss und Kalkmergel. Das Alter der Rebstöcke wird auf 11-31 Jahre bemessen. Die Gärung passierte im Stahltank, ebenso der Ausbau erfolgte im Stahltank und bis zur Abfüllung lagerte der Wein zudem auf der Feinhefe.

Sie mögen knackige Rieslinge, mit frischer animierender Säure, dann werden Sie diesen Wein lieben. Voller Eleganz und salziger Mineralik bleibt er am Gaumen sehr lange präsent. Bitte geben Sie dem Wein nach dem Öffnen ein paar Minuten Zeit sich zu entfalten, Sie werden das volle Potential nach kurzer Zeit spüren.

* Sauvignon Blanc 2019, Peth Wetz, Rheinhessen, Deutschland

Der Weinstil von Christian Peth ist markant und selbstbewusst. Er hat keine Angst vor kraftvollen , gerbstoffbetonten und konzentrierten Charakterweinen, wie er sie während seiner Zeit in Chile, Australien und den USA kennen gelernt hat. Seine Frau Maja kam ebenfalls viel um die Welt mit Aufenthalten in der Türkei, Florida und Luxembourg. Die vielen Stationen prägten beide und finden sich in und auf den Weinen wieder. Beim genaueren Betrachten sehen sie auf dem Etiktt immer Stempel mit unterschiedlichen Herkunftsbezeichnungen (Türkisch, Englisch, Deutsch…).

Vorsicht, dieser Sauvignon Blanc hat Suchtpotential. Blind könnte er fast wie frisch gepresster Ananassaft, von einer ganz hochreifen Frucht, mit Alkohol versetzt, durchgehen! Einmal im Glas werden Sie sehen, ist dieser Tropfen wie von Zauberhand plötzlich ausgetrunken. Wenn Sie von den sehr säurebetonten Sauvignon Blancs mit sehr viel Grüntönen und Buchsbaum (der nettere Ausdruck für Katzenpipi) genug haben, dann sollten Sie auf alle Fälle diesen Vertreter an Sauvignon Blanc von Peth Wetz probieren. Er wird sich direkt in ihr Herz graben, wie bei vielen anderen bisher Süchtigen nach diesen Wein.

Unglaublich rund und vollmundig schmeckt dieser Wein, die Säure perfekt eingebunden und außerdem wird der Wein auch wirklich nie langweilig. Man könnte sagen, für den täglichen „Hausgebrauch“.

Gärung und Ausbau erfolgen übrigens im Stahltank. Und wenn Sie kein Liebhaber von Aromarebsorten sind, vielleicht können wir Sie mit diesem Wein doch noch überzeugen!

* Blanquette de Limoux, Domaine la Louvière, Languedoc, Südfrankreich

Sie mögen Crémant oder gar Champagner? Limoux haben Sie aber noch niemals gehört? Dann passen Sie gut auf!

Um die Stadt Limoux herum erstrecken sich die Weingärten der AOC Limoux. Die sehr kalkhaltige Erde eignet sich hervorragend für den Anbau von Weißweinreben. Die Spezialität dieses Anbaugebietes ist die Herstellung von Sekt ( Blanquette und Crémant de Limoux), der auf der gleichen Herstellungsmethode basiert wie der Champagner. Schon im 16. Jahrhundert, nicht unweit von Limoux in der Abtei Saint-Hilaire, wurde das Verfahren zu Herstellung von Schaumwein entdeckt.

Blanquette bezeichnet man übrigens einen Schaumwein in Südfrankreich, wenn überwiegend Mauzac (eine regionstypische Rebsorte) verarbeitet wurde. Dieser feinperlige Crémant liegt 8 Monate auf der Hefe, sodass die frische nach Grünem Tee und Granny Smith Apfel eindeutig überwiegt. Ein wunderbarer weiniger Crémant von dem man aufgrund der feinen Perlage und cremig nussigen Textur auch mehrere Flaschen problemlos vertilgen kann ohne Gedanken an ein etwaig schmerzhaftes Erwachen welches der nächste Morgen mit sich bringt. Natürlich ist diese Verzehrempfehlung mit einem ausreichenden Wasserhaushalt versehen.

* Rosa Kalk 2018, Ebner Ebenauer, Weinviertel, Österreich

Marion und Manfred Ebner Ebenauer lieben das Burgund. Und Champagner. Somit versuchen sich ein bisschen vom Stil des Burgunds auf ihre Weine zu übertragen. Batonnage und lange Feinhefelagerung wie auch Ausbau in gebrauchten Doppelbarriques bei den Lagenweinen Bürsting, Sauberg und Alte Reben wie auch ihrer brillianten Black Edition Linie sind für sie selbstverständlich. Ebenso geben und lassen sie ihren Weinen Zeit, ein ebenso nicht unwichtiger Faktor. Die Weine sind natürlich auch jetzt bereits trinkbar, aber bieten noch größeres Vergnügen wenn man ein Jahr später noch ein Fläschchen probieren und die fantastische Reife erfahren darf.

Marion und Manfred bewirtschaften überwiegend alte Weingärten, also über 35 Jahre alt. Auf  dem ältesten Weingarten stehen über 77 Jahre alte Reben vom Riesling. Bürsting wie auch Sauberg beherbergen fast 60 Jahre alte Rebstöcke vom Grünen Veltliner. Und vielleicht haben Sie auch schon einmal vom Gemunkel des Blanc de Blancs aus dem Hause Ebner Ebenauer gehört? Dieser erlesene sehr rare Tropfen ist wirklich ein Gaumenschmaus sondergleichen. Wenn Sie eine Flasche dieses raren Schaumweines erblicken, versuchen Sie rasch sich ihn eigen zu machen.

Dieser Rosé ist ein Gedicht in flüssiger Form. Wie bereits zu Beginn dieses Kapitels erwähnt, ist der Weinstil von Ebner Ebenauer eher mit dem Burgund vergleichbar, weswegen die Rebsorten Merlot und Cabernet Sauvignon nicht wirklich passend und repräsentativ für deren Weinstil und Philosophie sind. Um diese alten Weingärten jedoch nicht außer Acht zu lassen und verwuchern zu lassen, war ihr Gedanke keinen Rotwein zu keltern, sondern ihr Sortiment mit einem Rosé abzurunden. Dies ist ein zeitloser Rosé, welcher sowohl im Frühling und Sommer, wie auch im Herbst und Winter genossen werden kann. Einer der würzigen Sorte, der unbedingt Essen erfordert, aber auch ein wunderbarer Start und Aperitif in den Abend ist oder gar am Ende des Abends nochmals auffrischen und den Geist erleuchten vermag.

Die Rebsorten Aufteilung ist hier 50/50 an Cabernet Sauvignon und Merlot. Beide Reben stehen auf kalkhaltigem Löss. Die Vergärung beider Rebsorten erfolgt separat im 500 Liter Eichenfass, danach schließt direkt eine 6-monatige Batonnage an.

 

* Spätburgunder 2017, Peth Wetz, Rheinhessen, Deutschland

Beim Besuch des Weingutes Peth Wetz kommt man um den Anblick der akkribisch aufgereihten kleinen Holzfässer – übrigens über 400 an der Zahl – gar nicht rum. Auch dieser Tropfen ist im Holzfass ausgebaut um genau zu sein in Barriques aus Zweit- und Drittbelegung, was bedeutet, dass der Eigenschmack des Fasses (vom Toasting) nicht mehr so prägnant ist.

Spätburgunder müssen nicht immer zart hell bzw. ziegelrot sein, sie können auch wie dieser Tropfen, tiefdunkel sein, wenn man etwas mehr Gehalt im Spätburgunder sucht. Die Aromatik erinnert ein bisschen einen Spaziergang durch den Wald im Herbst: nasses Laub, Moos und feuchte Erde. Am Gaumen ergreift sie eine atemberaubend weiche überreife Zwetschke mit Veilchen und Rote Beete. Sehr spannend, rund und angenehm zu konsumieren.

Der Weinstil von Christian Peth ist markant und selbstbewusst. Er hat keine Angst vor kraftvollen , gerbstoffbetonten und konzentrierten Charakterweinen, wie er sie während seiner Zeit in Chile, Australien und den USA kennen gelernt hat. Seine Frau Maja kam ebenfalls viel um die Welt mit Aufenthalten in der Türkei, Florida und Luxembourg. Die vielen Stationen prägten beide und finden sich in und auf den Weinen wieder. Beim genaueren Betrachten sehen sie auf dem Etiktt immer Stempel mit unterschiedlichen Herkunftsbezeichnungen (Türkisch, Englisch, Deutsch…).

* Hochäcker Blaufränkisch 2017, Weninger, Mittelburgenland, Österreich

Franz Weninger zählt zu den Pionieren in der Biodynamie, die wie er sagt, die Homäopathie und somit Alternativmedizin für Pflanzen ist. Als er 1999 von seinem Praktikum in Kalifornien zurück ins Burgenland kam, war er zwar begeistert vom großen Denken der Amerikaner, aber enttäuscht von den Kopien mit Bordeaux und der Toskana. Als der junge Franz dann seinen Vater im Keller mit einem französischen Önologen sichtete, der ihm erklärte, welche Hefen, Fässer und Reben er zu verwenden hatte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Die Kopie – das, was er an Amerika nicht mochte – machte sein Vater zuhause, so wie alle anderen Winzer im Burgenland!

Dies war der Beginn eines Umdenkens, welches dazu führte, dass im Weingut Weninger ab der Nullerjahre mit dem Jahr 2000 alle Weine spontan und ohne Zusätze vergoren wurden.

Diverse Erkrankungen der Reben führten dazu, dass sie 2002 auf Hummuswirtschaft umstiegen und 80% der Probleme verschwanden.

2004 erfolgte die Biozertifizierung und direkt im Anschluss der Weg in die Biodynamie als einzig sinnvolle Lösung für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit der Natur ohne die Böden auszuschlachten.
Franz lebt die Bioynamie. Er probiert immer wieder neue Präparate aus und empfindet die Reben fast wie einen Menschen, den er zuhört und betrachtet die Reben als Gesamtkonzept und achtet somit nicht nur auf punktuelle Beschwerden, sondern versucht die Ursache zu finden. Wie es auch die Alternativmedizin zur Schuldmedizin sieht. So könnte man die Biodynamie auf die Pflanzen übertragen.
Ein Rebenflüsterer sozusagen.

All das war aber auch der Beginn einer Identitätsfindung. Die internationalen Rebsorten findet man in Österreich zur Genüge. Denn die eigenen autochthonen Reben wie Blaufränkisch, Grüner Veltliner, Welschriesling usw. fanden keine Anerkannung und Wertschätzung. Man wollte so großen Wein machen wie die Franzosen und brachte somit mit den Rebsorten ein Stück Frankreich nach Österreich. Franz sah immer schon das Potential an Blaufränkisch und den Böden. Von den Böden kosten, ist sein Leitspruch für seine Weine. So mussten ab 2010 immer mehr Reben (Grüner Veltliner, Gemischter Satz, Pinot Noir) weichen und Platz für seine Idee von Blaufränkisch auf unterschiedlichen Böden machen. Ein sehr radikaler Schnitt, der sich ausgezahlt hat und der richtige Weg für die heimischen Rebsorten war auf die man nicht nur stolz sein kann, sondern sie sind das was uns einzigartig und besonders machen und diese Weingebiete auszeichnet.

So ein Schritt erfordert nicht nur viel Mut, sondern man muss schon auch ein bisschen verrückt sein. Was beides Franz zugute kam.

Der Blaufränkisch auf der Lage Hochäcker wurzelt auf Lehm, was dem Wein einen eigenen Charakter gibt. Die Reben müssen sich bei einem Lehmboden nicht so viel anstrengend um an Wasser und Nährstoffe zu gelangen. Der Stress bei einem Schieferboden ist da schon größer. Man kann hier auch den direkten Vergleich mit einem Menschen machen. Somit ist der Blaufränkisch vom Schiefer immer etwas nervöser und hat eine straffere Säure. Beim Lehmboden hingegen, darf man sich gern ein etwas ruhigers gemütlicheres und korpulenteres Persönchen vorstellen. Genauso ist dieser Blaufränkisch der Riede Hochäcker. Würzig, rotbeerig und klassisch Blaufränkisch!

Sie trinken hier übrigens alte Reben, der Weingarten ist 36 Jahre alt. Der Ausbau findet 16 Monate im gebrauchten Doppelbarrique statt.

Füllmenge pro Flasche 0,75l
Grundpreis 1L 22€

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